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Mit Ärzten reden – auch während der Pandemie

By Mai 22, 2020 No Comments

Mit Ärzten reden:
Wie erreiche ich meine Zielgruppe – auch während der Pandemie?

Eine effiziente und nachhaltige Kommunikationsbeziehung zur eigenen Zielgruppe aufzubauen ist nicht einfach. Ärzte und Apotheker gelten dabei als besonders anspruchsvoll. Kommunizieren Sie also nicht einfach ins Blaue, sondern über die optimalen Online- und Offline-Kanäle für Ihre medizinische Zielgruppe. Wir fassen zusammen, was es dabei zu beachten gilt – besonders wenn in Corona-Zeiten persönliche Kontaktmöglichkeiten ausbleiben.  

Darum sind Mediziner immer mehr im Netz

Aktuell gibt es rund 392.400 Ärzte in Deutschland1. Im Mittel arbeiten sie 48 Stunden in der Woche und haben trotzdem nur knapp acht Minuten pro Patient2. Da kommt jede Zeitersparnis nur recht und online ist einfach schneller als offline – ob bei der Recherche, dem Informationsaustausch mit Kollegen oder der Nutzung telemedizinischer Applikationen. Gleichzeitig bieten Online-Anwendungen natürlich auch einen infektionssicheren Kommunikationsweg während der Pandemie. Solange etwa Tagungen und Kongresse nicht stattfinden können, werden digitale Alternativen genutzt. Konzepte, die heute aus der Not geborenen werden, könnten nach der Krise wertvolle Ergänzungen zu persönlichen Treffen werden.

Fachmedien als traditionelle Informationsquelle

Aktuelle Umfragen zeigen, dass Fachzeitschriften immer noch wichtige Informationsquellen für Ärzte sind.  Die Studien der LA-Med untersuchen in regelmäßigen Abständen die Reichweite medizinischer Fachtitel, unterteilt nach Spezialisierung der Ärzte und des pharmazeutischen Personals. Dabei zeigt sich etwa dass nach wie vor die meisten Allgemeinärzte und Internisten regelmäßig Fachzeitschriften lesen (92,1%)3. Zusätzlich beeinflussen diese das Verhalten ihrer Leser stark: mehr als 80% der Befragten zogen etwa nach der Lektüre neue Therapien in Betracht, 68% nahmen an Weiterbildungsmaßnahmen teil, 66% sprachen daraufhin einen Pharmareferenten an3. Damit sind Fachzeitschriften für die Ansprache einer medizinischen Zielgruppe weiter hochrelevant.

Mediziner im digitalen Neuland

Trotz der nicht zu vernachlässigenden Relevanz traditioneller Print-Angebote entwickelt sich der Trend hin zu digitalen Angeboten wie ePapern, Newslettern, Foren-Diskussionen oder Apps. Zwar erreichen solche Formate bisher erst 63,8% der Befragten3, dieser Wert stieg jedoch in den letzten Jahren immer weiter an. In einer Umfrage der Ärzte-Community Coliquio gaben zum Beispiel zwei Drittel der Befragten an, dass sie (auch) digitale Materialien zur beruflichen Information nutzten (siehe Grafik)2. Im Schnitt verbringen alle Umfragen-Teilnehmer über eine Stunde pro Tag mit der Online-Recherche und das zunehmend mit dem Smartphone oder Tablet2.

Zwei Dritel der Ärzte erhalten ihre Nachrichten laut Coloquioam Liebsten digital.

© Coliquio 2018.

Entwicklungen während der Pandemie

Wahrscheinlich hat sich die Internet-Nutzung der Mediziner seit Beginn der Corona-Krise noch verstärkt. Denn das Bedürfnis nach verlässlichen und schnell verfügbaren Informationen ist gerade jetzt enorm. Besonders Online-Angebote wie aerzteblatt.de oder zm-online.de erfahren in den letzten Wochen stark wachsende Besucherzahlen, darunter viele Fachärzte4. Auch die Telemedizin befindet sich aktuell im rasanten Aufschwung und es scheint trotz aller früherer Bedenken zu funktionieren5.

So erreichen Sie Ärzte im Web

  • Platzieren Sie Ihre Inhalte in Anzeigen oder Advertorials in Facharzt-Newslettern: So sprechen Sie verschiedene Ärzte-Zielgruppen ohne Streuverluste an, auch ohne persönlichen Kontakt.
  • Nutzen Sie Anzeigeflächen in der Arzneimittel- und Verordnungsdatenbank: Damit bringen Sie Ihre Produkte direkt ins Blickfeld des Arztes während der Verordnung.
  • Stellen Sie Ihre Inhalte auf allen Geräten optimal in Szene: Der Einsatz des eigenen Smartphones wird immer beliebter. Alle Webseiten sollten also ein responsives Design haben und inhaltlich auf mobile Lesbarkeit optimiert sein.
  • Lassen Sie sich auf den Dialog ein: Ärzte-Communities wie Coliquio, Hippokranet oder auf kleine Fachbereiche spezialisierte Netzwerke ermöglichen es, den Diskurs um das eigene Unternehmen oder Produkt aktiv mitzugestalten.
  • Bringen Sie durch Apps ihre Inhalte in die Kitteltasche: Mehr als die Hälfte aller befragten Ärzte nutzen täglich Apps im Beruf. IFAP Arznei aktuell, die Gelbe Liste Pharmindex und Arzneimittel Pocket werden aktuell am intensivsten genutzt2.
  • Stellen Sie Ihre Informationen On Demand zur Verfügung: Gerade termin- und ortsgebundene Inhalte wie Kongresse erreichen mehr Personen, wenn sie im Anschluss online verfügbar sind.
  • Planen Sie langfristig: Eine Kommunikations-Strategie, welche die Stärken digitaler Kanäle berücksichtigt, wird auch nach der Pandemie bedeutsam bleiben.

Nutzen auch Sie aktiv digitale Kanäle, um Ärzte mit relevanten Informationen zu unterstützen. Unser Team von Convergo ist spezialisiert auf die Konzeption und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen in medizinischen Themen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Zielgruppen optimal anzusprechen.

(1) Statista.com: Statistiken zum Thema Ärzte. (2) Coliquio: Deutschlands Ärzte 360°. Aktuelle Zahlen zur Zielgruppe Arzt. Nathalie Haidlauf 2018.
(3) API-Studie: LA-MED 2019.
(4) Health Relations:COVID-19: Wie Sie Ihre Zielgruppe über den Deutschen Ärzteverlag erreichen, März 2020.
(5) „ÄrzteTag“-Podcast: Pusht die Corona-Krise die Telemedizin? Mai 2020.