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Social Media-Echo von convergo

By Oktober 11, 2018 No Comments

Social Media-Echo von convergo

Was Patienten in den Social Media zu meiner Indikation sharen, zwitschern und liken

Was für das neue Smartphone, die kommende Reise und das Restaurant am Abend schon lange gilt, trifft immer stärker auch auf den Gesundheitsmarkt zu: Patienten tauschen sich online aus und teilen ihre Erfahrungen. Ist Amazon die Anlaufstelle beim Smartphone, Holiday Check bei der Reise und Google-Places beim Restaurant, gestaltet sich die Identifikation der Plattformen digitaler Patienten schwieriger. Schreiben Patienten bei Facebook über Fußpilz oder Impotenz? Outet man sich bei Instagram als Patient einer seltenen Erkrankung? Wo tauscht sich meine Zielgruppe wirklich aus und vor allem: was bewegt sie?

Antworten auf diese Fragen liefert ein Social Media Monitoring. Beim Social Media Monitoring werden die sozialen Medien nach Informationen und Nutzerprofilen durchsucht, die für ein Unternehmen relevant sind. Im Gegensatz zu Social Media Analytics analysiert das Monitoring nicht die eigenen Auftritte der Unternehmen in sozialen Medien, sondern beobachtet jedes soziale Medium als Ganzes – mit allen darin befindlichen Profilen und Auftritten.

Das Social Media-Echo von convergo: quantitative und qualitative Auswertung

Das Social Media-Echo von convergo baut auf einem klassischen Monitoring auf, geht allerdings einen Schritt weiter: eine Analyse quantitativer Kennzahlen (Medium, Reichweite, Zeitraum etc.) wird um eine qualitative Dimension ergänzt. Hierzu werden in einem fest definierten Zeitraum alle Posts, Tweets, Videos und Kommentare analysiert. Ziel ist es, Kernthemen zu identifizieren, die Tonalität festzustellen und nicht zuletzt Handlungsempfehlungen abzuleiten. Lohnt sich beispielsweise eine eigene Präsenz in einem sozialen Netzwerk? Kann die Produktkommunikation verbessert werden? Gibt es noch ungenutzte Meinungsbildner und Leitthemen?

Das Social Media-Echo am Beispiel Kopfläuse

Eine Analyse des sensiblen Themas „Kopfläuse“ zeigt beispielsweise, dass Foren eine zentrale Austauschplattform für Betroffene sind. Alleine beim Fragen-Antworten-Portal „gutefrage.net“ wurden 2017 zu diesem Thema 174 Beiträge eingestellt. Spitzenreiter ist aber das soziale Netzwerk Facebook mit 817 Treffern. Bei der qualitativen Analyse der Treffer lässt sich allerdings feststellen, dass bei Facebook nicht betroffene Eltern kommunizieren, sondern Fanseiten von Apotheken, Gesundheitsmagazinen und Eltern-Communitys. In Foren dagegen äußert sich die Zielgruppe – betroffene Eltern – direkt. Neben Erfahrungsberichten zu Produkten taucht auch immer wieder die Frage nach Informationsmaterial auf. Doch auch das: Wie soll man Eltern von Kindern ansprechen, die Kopfläuse haben.

Dieser kleine Einblick lässt erahnen, welches Potenzial in einer qualitativen Analyse des digitalen Patienten liegt. Lassen Sie dieses Potenzial nicht ungenutzt, zumal eine Auswertung kein Vermögen kostet, aber essentielle Einblicke und Erkenntnisse liefert. Sprechen Sie uns an!

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